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Wir haben die traurige Pflicht, Euch vom Tode unseres geschätzten Kollegen

Marco Weishaupt in Kenntnis zu setzen.

Seiner Familie gilt unser aufrichtiges Beileid.

Wir werden Marco immer in ehrenvoller Erinnerung behalten.

Marco Weishaupt

Im Namen des Vorstandes VSAPP-ASPAP

Urs Königsdorfer

 

 

 

Präparatoren mit Anhang im Pilatusrausch; Plauschweekend 12./13. August 2006

Stahlblauer Himmel, heiss, wolkenlos, unter diesen Bedingungen hätten wir gerne unseren Ausflug unternommen.

Bei starkem Regen verliessen wir Bern mit dem Zug in Richtung Luzern. Ausserhalb Bern sahen wir keinen Regen mehr, die Strassen waren trocken und die Wolken lichteten sich auf. Haltestelle Zofingen in leichtem Sonnenlicht ohne Heiligenschein stand unser Präsi mit Verena. Zusammen fuhren wir nach Luzern. Nach einem guten Kaffee brachte uns Verena zielgenau zum Treffpunkt Pilatusbahn. Nach dem Durchzählen kamen wir auf 18 Personen. Der Präsident des VSAPP begrüsste alle Teilnehmer des Plauschweekends auf das Herzlichste. Für mich war es sehr angenehm, wieder Personen zu treffen, die ich vor einem Jahr in Interlaken gesehen und kennengelernt habe. Anschliessend ging es mit der Seilbahn zur ersten Teilstation „Krienseregg“. Das Gepäck wurde deponiert und wir verzogen uns zu einem kurzen Imbiss und Tratsch bis ca. 14.00 Uhr ins Stationsrestaurant. Alle wussten, dass anschliessend um 14.00 Uhr die Alpenolympiade für uns gestartet wurde. Unter den Teilnehmern entstand ein grosses Zwiegespräch, was als Angstdisziplinen auf sie zukommen würde. Der Zeitpunkt war da. Die beiden Guides erklärten uns die 5 typischen Alpendiszipline. Hufeisenwerfen, Armbrustschiessen, Nageln auf Baumstamm, Blasrohrpusten und Steinstossen. Jeder bekam von den Guides einen Fantasienamen, unter denen wir registriert wurden. Nachdem wir zwei Gruppen gebildet haben, gab's den Startschuss zum Beginnen. Auch zu diesem Zeitpunkt war uns das Wetter wohlbesonnen. Schön war anzuhören, Gemse hat daneben gehauen, Salamander konnte das Hufeisen nicht werfen. Fuchs konnte nicht nageln und Frosch konnte den Stein nicht werfen. Und Ringelnatter konnte das Blasrohr hat daneben gepustet. Wir allen hatten riesigen Spass und sehr viel Freude uns wieder mal ausgelassen betätigen zu können. Auch Wanderer, die an uns vorbeiliefen, hatten Spass an unserem Tun.

Anschliessend in der Alpenhütte wurden die Punkte zusammengezählt und die ersten Drei erhielten einen Preis der Alpenguides. Später Ergreifen des Gepäcks und weiter ging's zur nächsten Talstation für die Weiterfahrt auf den Pilatus mit der Seilbahn. Die Kabine der Seilbahn schluckte alle 18 Personen inkl. Gepäck und startete. Nach oben geschaut Nebel, Nebel, Nebel. Nach unten geschaut kleine Personen, die den Berg hinaufliefen, Städte, die sich am See entlang streckten. Abwärts genialer Ausblick, trauriger Anblick nach oben. Als wir durch die erste Nebelgrenze hindurch waren, sahen wir den ersten Schnee. Auch der Ausblick klärte sich etwas auf. Ankunft Pilatusstation (2132 m). Leicht nebelig, Schneematch, luftig und sehr kühl.

Nach dem Zimmerbezug traf man sich draussen und wanderte auf den Wegen zu diversen Aussichtspunkten. Auch dort typisch für die Bergwelt innerhalb kürzester Zeit Nebel und kurz danach freie Sicht nach unten.

Am Abend das gemeinschaftliche Abendessen war sehr vielseitig und schmackhaft. Es wurde jede Menge geplauscht, fachgesimpelt und unterhalten. Getrunken wurde auch einiges. Ein rundum gelungener Abend mit aktiver Kaminatmosphäre.

Am nächsten Morgen nahmen wir das reichhaltige Frühstück ein, und sahen zu, wie sich die Mountainbikefahrer nach oben strampelten in Richtung Hotel. Später fuhren wir mit der Seilbahn wieder nach unten. Unser Traum mit der Rodelbahn zu fahren, viel buchstäblich ins Wasser, so dass wir die Seilbahn benutzten und zur Talstation fuhren. Dort verabschiedeten wir uns gemeinsam und verabredeten uns schon für das nächste Jahr, wo auch immer.

Ich möchte an dieser Stelle meinen Dank den Organisatoren aussprechen für eine gute Vorbereitung und Ausführung des Plauschweekends und schön, dass ich dabei sein durfte.

Text: Doris Leuenberger

Bilder: Rolli Dorn

 

 

 

Fortbildungsveranstaltung vom 20. 05. 2006 im IRM Bern

 

Am frühen Samstagmorgen trafen wir uns zu unseren 1. Fortbildung 06 im IRM in Bern. Die Themen der Vorträge liessen auf einen interessanten Vor- und Nachmittag deuten.

Um 9.00 Uhr eröffnete unser Präsident Urs Königsdorfer die Veranstaltung mit der Mitteilung, dass unser langjähriges Mitglied Roland Spiegel - Loeffel in seinen Ferien am 14.05.06 infolge eines Herzversagens gestorben ist.

Der Vorstand und die Mitglieder des VSAPP gedenken einer Trauerminute und wünschen der leidgeprüften Familie viel Kraft.

Unser Moderator und Organisator Roland Dorn kündigt uns den ersten Vortrag an:

„Wie eine Schädelkalotte zur Herausforderung wurde“

Referent: URS KOENIGSDOFER

Aus diesem Vortrag lernen wir, dass es auch heute noch eine einwandfreie, hoch stehende und saubere Mazeration - verbunden mit modernster Technik - braucht, um solch knifflige Fälle lösen zu können.

Zweiter Vortrag:

„Bericht vom Thailandeinsatz (Tsunami)“

Referent: FRANK AZZALINI

Ein sehr eindrücklicher Wort- und Bildbericht. Es könnte noch mancher Vortrag gehalten werden über das WIE - WAS – WO der ganzen Organisation.

Dritter Vortrag:

„Angehörigenarbeit“

Referent: RENE TAGLANG

Sehr emotioneller Vortrag über ein Thema, mit dem sich Jeder auseinandersetzen und befassen sollte.

Roland Dorn bedankte sich jeweils im Anschluss bei den Vortragenden und überreichte ihnen ein Präsent. Die Anwesenden bedankten sich ihrerseits mit grossen Applaus.

Nachdem noch einige von uns das IRM besichtigten ging es zum wohlverdienten Mittagessen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen verschoben wir uns mit dem Tram ins Kantonale Zeughaus, wo uns das eigentliche Highlight des Tages erwartete:

Zwei Leichenspürhunde bei der Ausbildung

Ausbildner: Frau Hirschi und Herr Biedermann

Nach dem wir am Tor von Frau Hirschi in Empfang genommen wurden ging's in den Vortragssaal wo uns Herr Biedermann bereits erwartete und begrüsste. Roland Dorn Seinerseits bedankte sich für die Gastfreundschaft.

In der theoretischen Einführung wurde uns die Idee der Ausbildung und einige wahre Fallbeispiele aufgezeigt.

In der praktischen Ausbildung und Vorführung bekamen wir zu sehen, was unsere Akteure ESTA und YOKA - zwei Belgische Schäferhunde - in Ihrer Ausbildung gelernt haben.

Hut ab vor den Ausbildnern Frau Hirschi und Herr Biedermann von der Kapo Bern.

Zum Schluss bedankten sich die Anwesenden mit grossem Applaus und Roland Dorn überreichte den beiden Ausbildnern unser Verbandspräsent. Auch ESTA und YOKA kamen nicht zu kurz, sie konnten sich einer feinen Wurst erfreuen.

Nochmals herzlichen Dank an Frau Hirschi und Herr Biedermann für den Super - Nachmittag.

Da nun der offizielle Teil der Fortbildung zu Ende war, begaben sich die ersten Mitglieder bereits auf den Heimweg. Der Rest traf sich noch zu einem Umtrunk und zum Fachsimpeln in gemütlicher Runde.

Zum Schluss bedanke ich mich im Namen aller Anwesenden bei Roland Dorn und Urs Königsdorfer für die interessante Fortbildung.

Was mich besonders erfreute war die Super Teilnehmerzahl!

Text: Thomas Baumgartner
Bilder: Peter Schmid

Hier noch einige Bilder von der Fortbildung:

 

Abschied von Roland Spiegel-Loeffel


Wir haben die traurige Pflicht, Euch vom Tode unseres geschätzten Kollegen
Roland Spiegel in Kenntnis zu setzen.
Seiner Familie gilt unser aufrichtiges Beileid.
Wir werden Roland immer in ehrenvoller Erinnerung behalten.

Im Namen des Vorstandes VSAPP-ASPAP
Urs Königsdorfer

 

 

Fortbildungsveranstaltung für Präparatorinnen und Präparatoren

 

Am Samstag, 20. Mai 2006 findet am
Institut für Rechtsmedizin Bern
Bühlstr. 20, 3012 Bern
eine Fortbildung statt
.

 

  1. Vortrag um 09:00 Uhr, Urs Königsdorfer, IRM - Bern
    Wie eine Schädelkalotte zur Herausforderung wurde
     
  2. Vortrag um 09:45 Uhr, Frank Azzalini, IRM - Basel
    Bericht vom Thailandeinsatz (Tsunami)
     
  3. Vortrag um 10:30 Uhr, René Taglang, IRM - Zürich
    Angehörigenarbeit am IRM Zürich

Anschliessend gemeinsames Mittagessen, Fortsetzung am Nachmittag

Nachdem wir unseren Gaumen verwöhnt haben, werden uns Esta und Yoka von der Kapo - Bern mit ihren feinen Nasen beeindrucken.

  1. Zwei Leichenspürhunde bei der Ausbildung
    1. Theoretische Einführung
    2. Praktische Ausbildung mit Vorführung

Anmeldung bis zum 12.05.2006

Anmeldeformular hier runterladen (PDF)

 

Cours de perfectionnement pour préparateurs et préparatrices

 

Samedi, 20 Mai 2006 un cours de
perfectionnement aura lieu à l'
“Institut für Rechtsmedizin”, Berne,
Bühlstr. 20, 3012 Berne.

   

  1.   À 09.00 heures, discours, Urs Königsdorfer, IRM – Berne
    Comment une voûte crânienne est devenue un défi
     
  2. À 09.45 heures, discours, Frank Azzalini, IRM – Bâle
    Rapport de l'engagement en Thailande (Tsunami)
     
  3. À 10.30 heures, discours, René Taglang, IRM – Zurich
    Travail avec les membres de familles au IRM, Zurich

Ensuite déjeuner commun

Continuation l'après-midi Après avoir gâter notre palais, Esta und Yoka de la Police Cantonale de Berne nous impressionnent avec leurs nez fins.

  1. Deux chiens de limier de cadavres en entraînement
    1. introduction (théorie)
    2. Formation pratique avec démonstration

Délai d'insription: 12.05.200

Anmeldeformular hier runterladen (PDF)